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das DING

Das Kulturkonzept Winterthur  - ein Stückwerk, dem es an Kreativität, Geld oder Umsetzungswille fehlt, je nach Blickrichtung. Ein Museum wurde schon eingestampft, das Museum Briner und Kern. Die Villa Flora ist auf Eis gelegt und das Museum Oskar Reinhart wird nach der Blocher-Ausstellung wieder im Koma versinken. Hier die kreative Lösung für dieses Problem: einen van Gogh aus dem Kunstmuseum verkaufen und damit 10 Jahre den Betrieb des Kunstmuseums finanzieren, Werke sind ja genügend vorhanden; das MOR als Kongresszentrum nutzen und die Villa Flora als offenes Kulturhaus für internationale Künstler zur Verfügung stellen. Für die übernächsten 10 Jahre könnte dann ein Monet verkauft werden. Oder? mit freundlicher Unterstützung des Coucou: unten das Museum Oskar Reinhart, darüber das Kunstmuseum, obenauf die Villa Flora. coucou das Kulturmagazin aus Winterthur

aus meinem Skizzenbuch

Das Gürteltier ist stark verwandt mit dem inneren Schweinehund. Dieses hier trägt 5 Gürtel und ist daher schon etwas blau angelaufen. Bis Mitte Jahr wird es seine Gürtel abgeworfen haben, um sie dann nach ausschweifenden Gelagen wieder anzuziehen oder auch nicht.

Hans Arp

Zur grossen Ausstellung von Hans Arp im Kunstmuseum Winterthur muss nicht viel gesagt werden: es ist DADA-Jahr und seine Frau Sophie Teuber-Arp hat besser gealtert als Hans. Gleichzeitig werden Skulpturen von William Tucker gezeigt, er scheint ein Verwandter von Josephson zu sein. Er verspricht spannend zu werden. Vernissage 29.1. ab 18.30 , und zu sehen bis 22. Mai. Fondazione Arp

le menu du jour

War angeschrieben als Jägerwurst, hat sich aber als ausgewachsene, delikate Wildwurst inkl. Hirsch, Reh und Wildschwein herausgestellt. Hier zusammen mit rotem Quinoa, das ich gekocht und mit Champignons und etwas Stangensellerie in Butter angebraten habe, dazu den letzten Rest grünes Tomatenchutney.

Buch der Woche *4

Brandneu von Martin Walker: Hotel Schräg . Eine kleine, schräge Hommage an den Schweizer Bergtourimus der letzten 150 Jahre am Beispiel eines kleinen Hotels einer fiktiven Hoteliersfamilie, deren zugewanderten Gäste und Ehefrauen, dem Berglerdorf, der Weltgeschichte und dem Tresor der immer mal wieder geleert wird! Spannend und süffig. Lesung mit dem Autor, nein, das ist nicht der mit den Bruno-Krimis aus dem Périgord, siehe dessen Website und Einkaufen bei seinem kleinen Verlag macht Lust auf mehr! Verlag von Martin Walker

das DING

Hier seht ihr rechts ein herkömmliches, staubtrockenes  Lorbeerblatt vom Grossverteiler. Links ein getrocknetes Blatt Lorbeer, das im Dezember frisch vom Busch geschnitten wurde. Und das war nicht mal das grösste Blatt! Den Duft kann ich leider nicht wiedergeben; das lebende Blatt riecht unglaublich gut! Also: geht in den nächsten italienischen Deli und kauft frische Lorbeerblätter, trocknet sie selber und weg mit der geruchs- und gemack- und nutzlosen Allerweltsware!

le menu du jour

Wintersalat mit Grapefruit, Stangensellerie mit Kraut, Frühlingszwiebeln, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Peterli und Pfefferminze und ein paar Pinienkernen.