Wo ist daheim? Da, wo es einem hinverschlägt? Oder da, wo man sich bewusst niederlässt? Für Judith Hermann ist es an der Nordsee/ Ostseeküste, wo sich die Erzählerin in einem leeren Haus einrichtet, in der Strandkneipe ihres Bruders mitarbeitet und langsam mit der Natur, dem kalten Meer, dem Deich und den Menschen ihr leeres Leben füllt. Ein Ausschnitt aus einem verlorenen Leben, oder doch nicht?
Bei frischem Wind, wunderbaren Wolkenschiffen und wunderbarer frühsommerlichen Stimmung wieder einmal in 3,5 gemütlichen Stunden von Rikon nach Pfäffikon , meist durch Wald und über erstaunliche Weizen- Hafer- Gersten und Leguminosenfelder in den wunderbarsten Farben. Sehr schön, abgesehen vom ersten Brämenstich diesen Sommer und dass es kein Café oder Hofladen gibt auf der Strecke! Bilder: Tobelbach mit ordentlich Wasser, Gündisau mit "kein-Trinkwasser"-Brunnen, biodiverses Getreidefeld und der Blick auf den türkisfarbenen Pfäffikersee.

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