Wo ist daheim? Da, wo es einem hinverschlägt? Oder da, wo man sich bewusst niederlässt? Für Judith Hermann ist es an der Nordsee/ Ostseeküste, wo sich die Erzählerin in einem leeren Haus einrichtet, in der Strandkneipe ihres Bruders mitarbeitet und langsam mit der Natur, dem kalten Meer, dem Deich und den Menschen ihr leeres Leben füllt. Ein Ausschnitt aus einem verlorenen Leben, oder doch nicht?

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