Die jüngeren Schweizer Autoren geben sich grösste Mühe, unsympathische Ermittler zu kreieren. Sie sind nicht in allem total blöd, aber Bünzlischweizer der dümmeren Art und nur mit Anstrengung sympathisch zu finden. Wie dieser hier: Kommissar Grossenbacher, selbstbezogen, grosskotzig, streitsüchtig. Er ermittelt in Tells Grab von Res Perrot. Der Plot allerdings ist rasant, spannend und urzürcherisch: Pfahl-Baustelle Sächsilütenplatz, Homeless People, Flüchtlinge, Stress mit der Arbeitskollegin in einem Amt, das mit anderen Ämtern streitet. Trotzdem lesenswert!

Kommentare
Kommentar veröffentlichen