Die jüngeren Schweizer Autoren geben sich grösste Mühe, unsympathische Ermittler zu kreieren. Sie sind nicht in allem total blöd, aber Bünzlischweizer der dümmeren Art und nur mit Anstrengung sympathisch zu finden. Wie dieser hier: Kommissar Grossenbacher, selbstbezogen, grosskotzig, streitsüchtig. Er ermittelt in Tells Grab von Res Perrot. Der Plot allerdings ist rasant, spannend und urzürcherisch: Pfahl-Baustelle Sächsilütenplatz, Homeless People, Flüchtlinge, Stress mit der Arbeitskollegin in einem Amt, das mit anderen Ämtern streitet. Trotzdem lesenswert!
Bei frischem Wind, wunderbaren Wolkenschiffen und wunderbarer frühsommerlichen Stimmung wieder einmal in 3,5 gemütlichen Stunden von Rikon nach Pfäffikon , meist durch Wald und über erstaunliche Weizen- Hafer- Gersten und Leguminosenfelder in den wunderbarsten Farben. Sehr schön, abgesehen vom ersten Brämenstich diesen Sommer und dass es kein Café oder Hofladen gibt auf der Strecke! Bilder: Tobelbach mit ordentlich Wasser, Gündisau mit "kein-Trinkwasser"-Brunnen, biodiverses Getreidefeld und der Blick auf den türkisfarbenen Pfäffikersee.

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