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Deutscher Klassiker: Leipziger Allerlei
Für diesen Eintopf muss ich zum Leidwesen aller LeserInnen, die meine kurzen Kommentare gewohnt sind, etwas ausholen. Zu diesem Gericht gehört eine Geschichte: um die Soldaten der napoleonischen Armee zu täuschen wurde dieses Gericht erfunden. Es ist wahrlich kein optischer Brüller! Allerdings ist es eine geschmackliche Freude und enthält nur die allerfeinsten Zutaten. Das Original enthält Krebsschwänze, die aber nicht aufzutreiben waren. Wachtel hatte ich aber vorrätig.
Pro Person: 4 Wachtelkeulen, 1 Frühlingsrüebli, 3 Stangen weisser Spargel, 1 Tasse frische Erbsen, 3 festkochende Kartoffeln, ein paar frische Morcheln, 1 Schalotte. Die ganzen Wachteln im Ofen ca. 20 Minuten braten, Keulen nur 5 Minuten pro Seite. Alle Gemüse separat knackig kochen, ebenso die Kartoffeln, die Morcheln gut waschen. Die Schalotte in Butter anziehen, die Morcheln dazugeben und anbraten, ebenso die geviertelten Kartoffeln. Dann die Wachtelkeulen und die Gemüse dazugeben und aufwärmen. Salzen und Pfeffern. Mit etwas Sherry ablöschen und mit ein wenig Crème fraiche binden. Auf vorgewärmte Teller häufen und mit Peterli bestreuen. Dazu ein Glas Prosecco!


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