Die heilige Henni der Hinterhöfe von Tim Krohn. Mit diesem Buch habe ich mit etwas schwer getan; es hat erst spät einen gewissen Flow, die Figuren bleiben etwas flach, die Henni ist politisch ziemlich unbedarft und ich kann mir nicht vorstellen, dass in den wilden Zwanzigern- des letzten Jahrhunderts notabene- alle jungen Frauen promiskuitiv waren und die jungen Männer entweder rot oder braun. Etwas zu plakativ, aber trotzdem mit genug Drive und ab und zu ziemlich lustig- aber die Moral kommt nach dem Fressen, wie ihr ja schon wisst. Man müsste wieder einmal Brecht lesen, das wäre was!

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