Waschblaupapier: wurde früher benützt, um Weisswäsche noch weisser zu machen. Wäscheblau wurde seit dem 19. Jahrhundert eingesetzt um optisch der Vergilbung von Weisswäsche entgegenzuwirken. Die Tabletten und Pulver oder wie hier Färbepapiere bestanden im Wesentlichen aus gepresstem Stärkemehl, das mit blauen Farbstoffen gemischt war. Diese sind gut wasserlöslich und greifen die Textilfasern nicht an. Die Wirkung beruht auf optischen Gesetzen: das Blau absorbiert die langwelligen roten und gelben Farben, daher wirkt die weisse Wäsche leuchtender und weisser, aka sauberer. Erhältlich noch bei Manufactum. Heute wird das Wäscheaufhellen mit Bleichmitteln wie Sauerstoff gemacht.
Bei frischem Wind, wunderbaren Wolkenschiffen und wunderbarer frühsommerlichen Stimmung wieder einmal in 3,5 gemütlichen Stunden von Rikon nach Pfäffikon , meist durch Wald und über erstaunliche Weizen- Hafer- Gersten und Leguminosenfelder in den wunderbarsten Farben. Sehr schön, abgesehen vom ersten Brämenstich diesen Sommer und dass es kein Café oder Hofladen gibt auf der Strecke! Bilder: Tobelbach mit ordentlich Wasser, Gündisau mit "kein-Trinkwasser"-Brunnen, biodiverses Getreidefeld und der Blick auf den türkisfarbenen Pfäffikersee.

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