Irene Disches Romane erscheinen mittlerweile zuerst auf Deutsch und erst anschliessend im prüden Amerika, obwohl in ihrem neuen Roman weder Sex noch andere anstössige- äh, das stimmt natürlich nicht ganz. Die Geschichte ist gespickt mit Gesellschaftskritik, obwohl sie im libertären und absolutistischen 17. Jahrhundert spielt und eine Abrechnung aus der Sicht eines Gentlemangauners der oberen Klasse mit Seinesgleichen und anderen Zeitgenossen ist. Grossartig und völlig anderes als die früheren Bücher von Irene Dische: Die militante Madonna.
Christine Wunnicke: Die Dame mit der bemalten Hand. Der kurze Roman spielt im 18. Jahrhundert und basiert auf sorgfältig recherchierten Facts. Ein deutscher Forschungswissenschaftler trifft auf einer kleinen Insel vor der Indischen Küste auf einen persischen Astrolabienbauer. Sie unterhalten sich auf Arabisch und kommen sich im Laufe von zwei Tagen trotz sehr unterschiedlichen Kulturen näher. Spannend geschrieben aus den zwei verschiedenen Perspektiven!
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