Nun also der dritte Band der Neapelsaga von Elena Ferrante: Die Geschichte der getrennten Wege. Wieder entwickelt die Geschichte einen Sog und ist die Architektur etwas sehr konstruiert. Wieder hat sie etwas langweiliges und ist über weite Strecken auch Wiederholung. Interessant die Geschichte Italiens in den 70igern, Brigade Rosse und Frauenbewegung inklusive. Am anstrengendsten sind die Introspektionen der Ich-Erzählerin, die sich selbst zermürbt und um sich selber kreist. Spannend und ätzend zugleich.
Bei frischem Wind, wunderbaren Wolkenschiffen und wunderbarer frühsommerlichen Stimmung wieder einmal in 3,5 gemütlichen Stunden von Rikon nach Pfäffikon , meist durch Wald und über erstaunliche Weizen- Hafer- Gersten und Leguminosenfelder in den wunderbarsten Farben. Sehr schön, abgesehen vom ersten Brämenstich diesen Sommer und dass es kein Café oder Hofladen gibt auf der Strecke! Bilder: Tobelbach mit ordentlich Wasser, Gündisau mit "kein-Trinkwasser"-Brunnen, biodiverses Getreidefeld und der Blick auf den türkisfarbenen Pfäffikersee.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen