Direkt zum Hauptbereich

ANZAC Biscuits

DAS australische Militärguezli! ANZAC = Australian New Zealand Army Corp. Das Guezli wurde im 2. Weltkrieg als langhaltbarer Proviant erfunden. In Australien gibt es jedes Jahr einen Wettbewerb um das beste Anzac biscuit zu küren!
Jeder hat heute eines in der Rezeptliste: Jamie Oliver hat eines, Donna Hay hat eines und auch Yotam Ottolenghi hat eines in seinem neusten Kochbuch: Sweet. Hier meine Version. Ich habe mit Tassen gearbeitet, die etwa 150g Inhalt = Zucker  haben.
Für etwa 30 Stück braucht es: 1 Tasse Zucker, 1 Tasse Kokosraspel, 1 Tasse feine Haferflocken, 1 Tasse Mehl, 1 TL Zimt, 5 Knospen Kardamom, die Kerne gemörsert, 1 TL Backpulver und 125g Butter, 2 EL Honig und 1 Handvoll Cranberries fein gehackt. Butter und Honig schmelzen, dann abkühlen lassen. Trockene Zutaten gut mischen, dann die Honig und Buttermischung dazu geben und zusammenfügen.   Backofen auf 160° vorheizen. Mit dem Teelöffel die Masse abstechen und zu Kugeln rollen, mit grossem Abstand, weil sie ziemlich auseinanderlaufen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und etwas flachdrücken. Bei 160° 15-20' goldbraun backen. Sie sollten innen noch etwas gummig sein. Noch warm mit einer Puderzucker- Limettensaft-Limettenabrieb-Glasur bestreichen- Lecker!


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Garten in Agasul

 Führung im Wildgarten in Agasul über zwei Stunden mit Schwerpunkt Kulturhistorie und Biodiversität. Unglaublich aber wahr: auch ein wilder Garten voller Wildpflanzen braucht viel Pflege! Wer hätte das gedacht. Wunderbar erzählt und sehr interessant. Nur bei Führungen zugänglicher Privatgarten. aber im aktuellen Bioterraheft gibt es eine Reportage darüber- zu finden in der Bibliothek oder zum Nachbestellen. Bioterra Zeitschrift Mai Juni 21

Zwillinge?

Falsche Zwillinge: der Fotograf Froncois Brunelle hat in einer Fotoserie 200 Leute fotografiert, die sich ähneln wie eineiige Zwillinge, obwohl sie nicht mal verwandt sind! Unglaublich! francois brunelle

Färben mit Erlenzapfen

Auf dem Spaziergang im Thurgebiet sind wir an einem kleinen See vorbei gekommen, der mit vollbehangenen Erlen umstanden war, da habe ich mein Säckli gefüllt. Kaum zu Hause habe ich damit gefärbt. Im ersten Bild seht ihr den Beutel mit ca. 150g Erlenzapfen , Unten den Stoff nach dem Färben, mit der Menge Zapfen habe ich 3 Stück Stoff gefärbt, das entspricht etwa 1:1 dem Gewicht des Färbematerials. Ein Stück Stoff habe ich anschliessend mit Eisenessig behandelt, das ergibt ein dunkles, warmes Grau.