Die Insel der verlorenen Erinnerungen von Yoko Ogawa. Eine beklemmende Geschichte in der laufend Erinnerungen an Gegenstände aufhören zu existieren, womit auch die Gegenstände selber vernichtet werden und aufhören zu existieren- alles überwacht von der Erinnerungspolizei. Einziger Fehler: es gibt Menschen, die die Erinnerung nicht verlieren, so auch die Mutter der Protagonistin und deren Verleger. Damit dieser nicht auch verhaftet wird und verschwindet, versteckt sie ihn und mit seiner Hilfe und den versteckten Gegenständen ihrer Mutter beginnt sie sich wieder ein wenig an ihre Erinnerungen zu erinnern. Vergessen die Menschen am Schluss sich selber? Lest selbst!
Bei frischem Wind, wunderbaren Wolkenschiffen und wunderbarer frühsommerlichen Stimmung wieder einmal in 3,5 gemütlichen Stunden von Rikon nach Pfäffikon , meist durch Wald und über erstaunliche Weizen- Hafer- Gersten und Leguminosenfelder in den wunderbarsten Farben. Sehr schön, abgesehen vom ersten Brämenstich diesen Sommer und dass es kein Café oder Hofladen gibt auf der Strecke! Bilder: Tobelbach mit ordentlich Wasser, Gündisau mit "kein-Trinkwasser"-Brunnen, biodiverses Getreidefeld und der Blick auf den türkisfarbenen Pfäffikersee.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen